Psychologische Beratung, Lebens- & Sozialberatung

Was ist das?

Psychologische Beratung gehört zu den Säulen der Gesundheitsvorsorge in Österreich, die präventiv, mittels gezielter und strukturierter Gesprächsführung, auf der Grundlage kommunikationswissenschaftlicher, kurztherapeutischer und psychologischer Erkenntnisse das geistige, seelische, körperliche und soziale Wohlbefinden der Klientinnen und Klienten fördert.

Im Gegensatz zur Psychotherapie werden bei der Lebens- und Sozialberatung gesunde und keine psychisch-kranken Menschen behandelt.

Es geht darum, dass Menschen unterschiedlich mit Problemen und  Lösungen umgehen. Von Problemen wegzulaufen oder sich nicht mit Ängsten zu konfrontieren, kann für den Bestand eines Systems schädlich sein oder sogar zur Entwicklung eines Krankheitsbildes führen.

Ein geläufiger Irrglaube ist, dass nur Menschen mit Krankheitsbildern oder psychischen Krankheiten diese Art der Unterstützung brauchen. Viele Menschen haben Angst und sind oft zu schüchtern, um nach Hilfe zu suchen, weil sie glauben, dadurch als schwache Personen bewertet zu werden.

Diese Art der Unterstützung suchen auch gesunde Menschen, die ihre Probleme lösen und bewältigen möchten. Menschen, die ihre Lebensqualität verbessern oder steigern und die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit auf eine höhere Ebene bringen möchten.

Lebens- und Sozialberater/innen sind durch eine mehrjährige, gesetzlich geregelte Ausbildung dafür qualifiziert, für Lebensqualität zu sorgen und Sie persönlich durch alle Bereiche des Lebens zu begleiten, wie z.B.:

● beim Erarbeiten von Lösungen, um für berufliche und private Herausforderungen gerüstet zu sein, belastende oder schwierige Situationen zu bewältigen und neue Perspektiven zu finden, sich Zielen zu nähern und Entscheidungen treffen

● sich mit bestimmten emotionalen Problemen wie Ängsten, Wut, Scham, fehlender Leben- oder sexuelle Lust, oder geringem Selbstvertrauen auseinanderzusetzen

● Schwierigkeiten in der Kommunikation bewältigen, Beziehungen verbessern etc.

 

Über Mich

Es war einmal eine Kindheit. Es gab keine väterliche Liebe, obwohl ein Stiefvater da war. Das, was da war und 16 Jahre lang andauerte, war körperliche und psychische Misshandlung gegenüber meiner Mutter, Morddrohungen und traumatische Erlebnisse für uns Kinder.

Erst vor kurzem wurde mir klar, weshalb ich das Kriminalistik Studium absolvierte: Meine Wut und Trauer, meine Angst und mein Schmerz brachten mich auf die Suche danach, zu verstehen, weshalb Menschen so handeln wie sie handeln und andere dadurch schwer verletzen können.

Als Kind wollte ich instinktiv meiner Mutter helfen, aber ich war eben ein Kind und konnte es nicht. Aus dieser schmerzvollen Erfahrung erwuchs in mir über die Jahre der Wunsch, Menschen zu unterstützen, ihnen zu helfen. So wählte ich unbewusst den beruflichen Weg zur Krankenschwester. Auf diesem Weg entdeckte ich meine Fähigkeit zur Empathie, Menschen zuzuhören und für sie da zu sein.Was mich noch weiter antrieb, war der Wunsch, meine eigenen Schmerz zu lindern. So schlug ich den Weg zur Persönlichkeitsentwicklung, Lebens- und Sozialberatung ein.

Die wichtigste Sache, die mir auf diesem Weg klar wurde, war, dass die Vergangenheit unabänderbar ist. Der Versuch, die nie erfahrene väterliche Liebe in anderen Menschen zu finden, war sprichwörtlich verlorene Liebesmüh'. Niemand konnte mir geben, wonach ich suchte. So beendete ich meine Suche. Mit der Erkenntnis im Herzen, dass nur ich selbst mir geben konnte, wonach ich mich so sehr sehnte, weil nur ich selbst Herrin über mein Schicksal war, erwuchs in mir eine große Kraft. Noch war ich aber nicht so glücklich, wie ich es gerne gewesen wäre; noch wusste ich nicht, was ich alles verändern muss, damit es sich in mir und mit mir „richtig anfühlt“.

Heute weiß ich es:

Ich bin ich, mitten im Hier und Jetzt, genau so, wie ich bin. Es ist nicht nur wichtig zu wissen, wer ich bin, sondern genau das auch annehmen und akzeptieren zu können: Ich  bin was  ich bin und das ist gut so. Mit diesem Wissen, mit den Erfahrungen in meinem Leben und in  meinen  Ausbildungen, möchte ich dich auf deinem Weg des Mutes und der Transzendenz als dein psychologischer Berater unterstützen.

 

„Er darf mit mir nicht so reden!,

Mein Vater hätte für mich da sein sollen!,

Mama sollte mit mir mehr Zeit verbringen!,

Ich hätte mir mehr Wärme und Nähe gewünscht!,

Hätte ich das doch machen sollen!,

Ah, wenn ich nur als/wie er/sie sein/denken/handeln könnte!“

Fokus auf das Problem, Fokus auf den Schmerz. Gelernte Verhaltens- und Denkmuster. Sich immer weiter in einen bestimmten Zustand hinein bewegen. Sich verurteilen, beschuldigen, Enge in der Brust fühlen, Ausweglosigkeit. Resignation. Angst. Einsamkeit. Trauer. Wut. Dunkelheit. Kleinheit. Aussichtslosigkeit. 

Jedes neue Ziel als Herausforderung sehen. Emotionale Verantwortung übernehmen. 

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

(Albert Einstein) 

 

Persönliche Entwicklung

Sag ja zu Dir

„Er darf mit mir nicht so reden!

 Mein Vater hätte für mich da sein sollen!

 Mama sollte mit mir mehr Zeit verbringen!

Ich hätte mir mehr Wärme und Nähe gewünscht!

Ich hätte das doch machen sollen!

Ah, wenn ich nur -als- er/sie sein/denken/handeln könnte!“

Wenn Sie an einer Erwartung festhalten, halten Sie sich an einer Sache fest, die in der Vergangenheit liegt und die ihrem Wachstum und ihrer Erfüllung nicht dient. Persönliche Entwicklung können wir bewusst fördern, indem wir unsere Aufmerksamkeit auf die Gegenwart richten. Man kann alle Gefühle durcharbeiten bzw. sich mit grundlegenden Erwartungen beschäftigen und diese aktualisieren (sie also an die Gegenwart anpassen).

 

Mein Streben nach  persönlicher Entwicklung war und ist mir ein inneres Bedürfnis. Es ist mein Bedürfnis, stets neue Erfahrungen zu machen und mit ihnen zu wachsen. So stieß ich auch immer wieder in Beziehungsschwierigkeiten auf ungelöste Themen, die mit Familie und traumatischen Kindheitserfahrungen verbunden waren. 

 

Ich musste erst lernen, Selbstliebe und Selbstwert zu entwickeln, zumal ich  merkte, dass sich meine Unzufriedenheit in anderen widerspiegelte. Ich war schüchtern und hatte trotzdem den Wunsch, Menschen näher zu kommen und sie kennenzulernen. Meine Ausbildung und Recherche zeigte mir erneut, dass wir alle besondere und wertvolle Wesen sind und dass jeder von uns seine Entscheidungen im Streben nach Glück und Erfüllung auf seine Weise trifft.  Jeder möchte gesehen, angenommen und respektiert werden. Ich sah, wie schwer es ist, zu verzeihen, aber auch, welch Entlastung und Befreiung der der Weg des Loslassens sein kann, sich frei und nicht mehr eingeengt zu fühlen. Jedes Mal, wenn ich Erwartungen in Menschen projizierte, wie zb - die Vaterrolle in einen älteren Mann, Prinz oder Gentleman in meinen Freund/Mann, das Verhalten, Verständnis und die Empathie meiner Mutter in eine ältere Kollegin oder Freundin - akzeptierte ich die Menschen nicht so wie sie sind, ja nicht einmal mich selbst akzeptierte ich dabei. So konnte ich nur weiterhin meine Erwartungen in die Vergangenheit projizieren. 

Alles, was ich so sehr behalten wollte, nahm mir jeden Freiraum. Heute weiß ich,  wie wichtig es ist, die eigene Freiheit zu spüren und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.  Durch die Akzeptanz der eigenen Identität habe ich endlich die Möglichkeit, authentisch und ehrlich zu sein und muss mich niemanden gegenüber rechtfertigen. So beschloss ich, JA zu mir zu sagen, zu mir zu stehen. 

 

Viele Anforderungen, Überraschungen, die immer wieder auf uns zukommen, bieten uns die Chance dazuzulernen und neue Einsichten zu gewinnen.

Eigentherapie ist ein Weg, sich den Lebensthemen zu nähern. Supervision von schwierigen Fällen stößt uns auf vernachlässigte Themen. Es können uns auch Schicksalsschläge wie Tod von Angehörigen oder Freunden, Veränderungen im Alltag, Geburt von Kindern, neue Lebensabschnitte, Trennungen, runde Geburtstage und ähnliches zur  Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben führen und so unsere persönliche Entwicklung fördern.

Krisen bieten immer eine Chance. Sie können die Herausforderung annehmen. Und entäuschen Sie sich nicht wenn sie vergeht. Sie kommt  in ein anderen Gestalt wieder.  ;) 

Der Weg aus Problemen

Ein neuer Fokus

Fokus auf das Problem, Fokus auf den Schmerz.

Gelernte Verhaltens- und Denkmuster.

Sich immer weiter in einen bestimmten Zustand hinein bewegen.

Sich verurteilen, beschuldigen, Enge in der Brust fühlen, Ausweglosigkeit. Resignation. Angst. Einsamkeit. Trauer. Wut. Dunkelheit. Kleinheit. Aussichtslosigkeit. 

 

Ich landete immer wieder dort. Warten auf das Tun,  warten auf den Anderen und darauf, dass er mich glücklich macht. Und es war immer jemand da, der das versuchte, einer, der gut mit mir mitleiden konnte. Weil ich ihn suchte und  nach ihm ausschaue hielt. Und wenn keiner da war, war es wieder schwer. Als ich schließlich zu erschöpft war, sah ich die Chance meinen Fokus umzulenken und zwar auf MICH. Letztendlich entdeckte ich, dass  alles aus mir kommen darf, dass ich der Täter und das Opfer bin, dass ich mit mir zufrieden sein darf und mich lieben darf. Es ging um mich und niemals um die Anderen.

ICH bin ein Mensch und ich darf fühlen. Negative Gefühle. Positive Gefühle. Trauer. Glück, das ganze Reich der Emotionen und Gegensätze. 

Vieles habe ich entschieden, das meiste davon unbewusst. Die bewussten Entscheidungen dürfen jetzt drankommen. Habe Vertrauen. Du darfst dir erlauben, im Frieden mit Dir und dem Leben zu sein. Deinem Hirn ist es unwichtig, was es denkt. Du delegierst. Du lenkst und kontrollierst deine Gedanken; oder kontrollieren sie dich? Willst du für dich kämpfen oder gegen dich? Veränderung macht dich flexibel und entscheidungsfreudig, suche die positiven Aspekte, die negativen finden sich von selbst. WIR Menschen haben die Wahl auf verschiedene Weisen zu reagieren, mit etwas umzugehen oder zu sein. Es gibt keine Übungen oder ein Wissen, die das Ganze heilen oder verbergen können. Lernen damit umzugehen ist das, was ich im Hier und Jetzt tun kann.

Das möchte ich mit Dir teilen. Glaube nicht, was andere dir zu denken vorgeben. Sei Du selbst der Steuermann deines eigenen Wesens. Sei mutig und stehe ein  FÜR Dich! Und wenn die Angst auftaucht, bedanke dich und nimm sie als Kraft an, um die Herausforderung zu überwinden. Was kannst  du mit diesem Versuch verlieren - und was könntest du bekommen?

Frage Dich: „Was brauche ich um ... zu sein?“ Und achte dabei darauf, ob Du es vielleicht schon hast... 

 

Eigene Ziele verfolgen

Raus aus der Komfortzone

Jedes neue Ziel als Herausforderung sehen. Emotionale Verantwortung übernehmen. 

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

(Albert Einstein) 

Als ich vor ein paar Jahren in ein fremdes Land zog, erlebte ich meine ersten depressiven Stimmungen und eine starke Entmutigung, weil es nicht ganz so einfach voranging wie erhofft. Meine Kraft war nirgends mehr in Sicht. Ich zog mich zurück, mir war alles egal. Ich landete in meiner Komfort Zone, weil es dort bekannt und „gemütlich“ war, es war zwar einsam, aber es war vertraut...


Ich traute mich zwar manchmal   in die „Wunderzone“  hinein zu springen, welche außerhalb der Komfort Zone liegt, doch sagte ich dann unbewusst und unausgesprochen „Nein!“ zu Neuem. Diesem Nein folgten der Schmerz und der Energieverlust. 

Als mir das bewusst wurde, begann ich wieder, mit meinem Inneren zu reden, mich bewusst zu  betrachten und achtsam zu sein. Die Umstände meines Lebens waren und sind nur ein Spiegel meines Inneren und sie werden sich nicht verändern, ehe ich nicht etwas verändere. 

 

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ (Albert Einstein) 

Mein Ziel stand mir wieder klar vor Augen. Ich wähle jetzt eine bewusste Gestaltung meines Lebens. Ich entscheide, wie ich das Leben betrachten möchte, woran ich glaube, was ich in meinem Leben brauche und wie ich dazu komme.     

 

DU kannst das auch.

 
 
 

geboren 1989. 

Dipl. Krankenschwester

Serbien (2004-2008)

Dipl. Juristin und Kriminalistin

International University of Novi Pazar am Department für Rechtswissenschaften,

(2008 - 2013)   

         

Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester

Nostrifikationslehrgang, KH Barmherzige Schwester,

(2015 – 2016)

  Dipl. Lebens- und Sozialberaterin 

Dipl. NLP Practitioner

Dipl. NLP Master Coach

Trainerin für systemische

Familienaufstellungen

Ausbildung am IANP in Wien

(2016-2018)

Psychotherapeutisches Propädeutikum 

Universität Wien, 2018/2019-