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  • Sonja Ivic

Dein Weg zum Glück. Fokus von Problem umlenken.

Aktualisiert: März 20

Fokus auf das Problem,

Fokus auf den Schmerz.

Gelernte Verhaltens- und Denkmuster.

In einem bestimmten Zustand sich immer weiter hinein zu bewegen.

Sich verurteilen, beschuldigen, Enge in der Brust fühlen, Ausweglosigkeit. Resignation. Angst. Einsamkeit. Trauer. Wut. Dunkelheit. Kleinheit. Aussichtslosigkeit.




Ich landete immer wieder dort. Warten auf das Tun. Das Tun des Anderen - mich glücklich zu machen. Und es war immer jemand da der das versuchte, einer der gut mit mir mitleiden konnte. Weil ich ihn suchte und danach ausschaue hielt. Und wenn keiner da war, war es wieder schwer.

Als ich zu erschöpft war, sah ich die Chance meinen Fokus umzulenken und zwar auf MICH. Ich entdeckte das dem Gehirn unwichtig ist "was" es denkt. Ich, meine Erinnerungen und Erfahrungen delegieren es, bewusst und unbewusst.

Ich fragte mich:

„Kann ich manche meiner Gedanken bewusst steuern?

Möchte ich für mich kämpfen oder gegen mich?

Wir entscheiden täglich vieles. Die meiste davon unbewusst. Die bewussten Entscheidungen dürfen nun drankommen. Habe Vertrauen. Glaube nicht nur das was andere dir vorgeben zu denken. Sei du die Steuerung deines eigenen Wesens. Sei mutig und stehe ein FÜR dich. Und wenn die Angst auftaucht, bedanke dich. Nimm sie als Kraft an, um die Herausforderung zu überwinden.

Was würdest du bei diesem Versuch verlieren und was könntest du bekommen?


Letztendlich entdeckte ich, dass alles aus mir kommen darf, dass ich der Täter und das Opfer bin, dass ich mit mir zufrieden sein kann und mich lieben darf.

Es muss vorerst um mich gehen.


ICH bin ein Mensch und ich DARF fühlen. Negative Gefühle. Positive Gefühle. Trauer. Glück. Das ganze Reich der Emotionen und Gegensätze. 


Die anderen Personen kann ich nicht verändern und soll nicht nach dem streben oder zielen. Aber ich kann für mich selbst eine neue Perspektive schaffen, etwas anderes ausprobieren, andere Meinungen finden, neue Aspekte und Optionen gewinnen.


Mit der zunehmenden Übung und Wiederholung lernst du ähnliche Situationen und Gefühlen leichter und besser zu bewältigen.


Dazu muss ich dich am Anfang auf noch etwas hinweisen. Der Weg und der Kampf werden schwierig. Aber überlege es dir kurz. Wenn du in einem Muster oder Problem steckst und immer wieder dort landest wo du nicht willst, ist es leicht das auszuhalten?

Möchtest du dir das?

Die negativen Gefühle und die alten Muster werden sich wiederholen. Du kannst lernen damit anders umzugehen. Das ist das was du im Jetzt für dich tun kannst.


Wie kannst Du also aus deinem Zustand der gelernten Verhaltens- und Denkmuster heraus?


Wenn Du Dich verzweifelt, eingeengt, traurig oder aussichtslos fühlst, nimm dir Zeit zum Nachdenken und alleine zu sein. Oder erinnere dich an ähnlichen Situationen die diesen Zustand in dir hervorriefen.


Stelle dir folgende Fragen:

Was bedeutet dieser Zustand für dich, den du im Moment spürst?

Welchen Glauben oder Bedeutung hat dieser Zustand herbeigeführt?

Nimm wahr wie du dich dabei fühlst, was du genau tust oder getan hast und wie das Ganze verlaufen ist. Nimm dir so viel Zeit wie du brauchst.


Suche dann einen möglichst neuen, ganz anderen Gedanken oder Handeln welche du in so einer Situation anwenden könntest.

Wenn dir nichts einfällt, bewege dich von dem Ort wo du dich im Moment befindest, stelle dir wieder diese Fragen und lass dir genug Zeit.


Um unterstützende Gedanken finden zu können, frage dich weiter:


Was genau möchte ich?

Was ist für mich wichtig?

Wo und wie fühle ich mich wohl?

Habe ich sowas ähnliches irgendwann schon bewältigt und wie habe ich das damals geschafft?

Was genau unterstützt mich dabei?


Wann immer du das Gefühl hast etwas nicht aushalten zu können, oder am etwas festhalten zu müssen, nehme dir Zeit, wiederhole diesen Fragen und versuche andere Alternativen für dich zu gewinnen, oder neue Sichtweisen zu schaffen. So mehr Situationen du findest und sie genauer anschaust, desto stärker wirst du ein gewünschten Zustand herbeirufen können.


Damit kannst du deinen gewohnten Kreis unterbrechen und die Möglichkeit schaffen einem neuen, gewünschten Verlauf sich zu nähen, oder neue Sichtweisen, sogar Lösungen für dein Problem zu gewinnen. 


Wir Menschen haben die Wahl auf verschiedene Weisen zu reagieren, mit etwas umzugehen oder zu sein. Wir haben auch die Fähigkeit uns relativ schnell an die neue Sachen oder Situationen anzugewöhnen. Veränderung macht uns flexibel und entscheidungsfreudig.

Du darfst dir erlauben im Frieden mit dir und deinem Leben zu sein.

Und ich hätte noch eine Frage für dich:

„Was brauchst Du, um ................. zu sein?“


P.S. Achte dabei ob du das vielleicht BEREITS hast...


Sonja Ivic

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